Jugendlounge NEBENAN
Jugendlounge NEBENAN

DEIN BFD im nebenan 2020/21

So, Abschluss in der Tasche. Und nun?

Du weißt es noch nicht, hast aber Lust, dich zu engagieren?
Du suchst nach einer Überbrückungsmöglichkeit bis zur Ausbildung oder zum Studium?
Du brauchst mal etwas GANZ ANDERES?

 

 

Dann bewirb dich bei uns für einen Bundesfreiwilligendienst im nebenan!

Ein Jahr für dich. Ein Jahr für Gott. Ein Jahr für andere.

 

so geht´s...

  1. Informieren: Am besten geht das auf unserer Internetseite hier oder auch allgemein zum Thema BFD beim EC auf dieser Seite:
    www.ec-fsd.de
  2. Eine Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf und einem ausgefüllten Bewerberbogen per Mail an uns mit folgender Mailadresse schicken: nebenan@ecsa.de
  3. Hospitation und Gespräch: Wir würden dir gerne die Arbeit und die Menschen ein bisschen vorstellen, mit denen du dann arbeiten wirst. Dafür solltest du dir schon mindestens einen Tag nehmen, um in den Arbeitsalltag reinzuschnuppern. 
  4. Los geht´s: Wenn du dir diese Arbeit vorstellen könntest und wir dich gerne in unserem Team hätten, dann begrüßen wir dich herzlich im nebenan-Team! :)

Das nebenan ist eine Begegnungsstätte für Jugendliche im Stadtkern von Wittenberg. Ein offener Lounge-Betrieb bietet, ergänzt mit Tagesaktionen und Abendveranstaltungen, ein buntes Programm für Einheimische, Besucherinnen und Besucher. Die Räumlichkeiten und Angebote sollen auch über den Reformationssommer 2017 hinaus jungen Menschen aus Wittenberg und Umgebung zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen zur Bewerbung und zum BFD selbst findest du unter www.ec-fsd.de oder schreib uns eine E-Mail an nebenan@ecsa.de.

 

Anzahl der Stellen: 

 

1

 

Zeitraum: 

September 2020-August 2021 (Beginn ist auch im August 2020 möglich!)

 

Aufgaben der/

des Freiwilligen:

 

Mitarbeit im offenen Lounge-Betrieb und Kontaktarbeit mit den Gästen, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, eigenständige Organisation, Vorbereitung und  Durchführung von kreativen Aktionen (Spiele, Abendprogramme, sonstige Angebote), Einbringen persönlicher Fähigkeiten.

 

Besondere

Voraussetzungen: 

 

 

Volljährigkeit, christlicher Glaube,

Führungszeugnis

 

Unterkunft und

Verpflegung: 

 

Das Team ist gern bei der Wohnungssuche behilflich.

Für die selbständige Verpflegung wird eine Verpflegungspauschale gezahlt.

 

 

Taschengeld: 

200 Euro im Monat

 

 

Kontakt: 

nebenan, Jüdenstr. 10, 06886 Lutherstadt-Wittenberg, nebenan@ecsa.de

 

 
Ansprechperson:

Tabea Hartmann

 

Erfahrungsberichte

von Simeon(BFD 19/20):

„Boah, du machst ´nen Bundesfreiwilligendienst? Ist das nicht das, wo du dann allen Mist machen musst, so Kaffee kochen und so, also wie so ein Praktikant nur halt nach der Schule?“

Diesen Satz habe ich gehört, als ich nach der Verleihung des Abiturzeugnisses gefragt wurde, was ich denn nun nach der Schule vorhätte. Ich bin Simeon Busch und mein BFD-Jahr geht nun bald zu Ende. Zugegeben: Als ich im Vorfeld mal im nebenan war, dachte ich auch, mein Job würde nur daraus bestehen, Getränke zu reichen und mit Kindern Kartenspiele zu spielen.

Aber dann hieß es Anfang September endlich: Du gehörst jetzt zu den Mitarbeitern! Zuerst das Team kennenlernen, darunter meinen Mit-Bufdi Hannes. Er der kreative Chaot, ich der ordnungsliebende Handwerker – kurz: ein Dreamteam. Schnell wurde klar, dass Getränke über die Theke reichen und Karten spielen längst nicht alles war, was zu unseren Aufgaben gehörte. Das „nebenan“ sauber halten, zeitweise backen, Besucherstatistik führen, die Öffentlichkeitsarbeit, Büroarbeiten etc. hielten uns auf Trab. Dazu kamen viele Gespräche mit den Gästen.

Schnell lernten wir die Stammkunden kennen und es entwickelten sich spannende Diskussionen über Gott und die Welt. Dazu kamen einige lustige Erlebnisse, die uns durch die ganze Zeit begleiten sollten. So schaffte es mein Mit-Bufdi Hannes, der eigentlich nur mal kurz einen Kaffee kochen sollte, das halbe „nebenan“ ohne Strom dastehen zu lassen, indem er die Sicherung hinausjagte. Ich selbst habe es geschafft, einen Stuhl zu Bruch gehen zu lassen. Von den Mitarbeitern und Stammgästen werden diese Ereignisse gern wieder aufgegriffen und wir damit gestichelt. So haben wir immer mal wieder einen Grund zu lachen, auch wenn der Arbeitstag mal anstrengend ist.

Besonders schwer war es, die Zeit während der durch Corona erzwungenen Schließzeit zu überstehen. Natürlich konnten wir da ein paar Arbeiten in Angriff nehmen, die schon eine Weile lang anstanden, so haben wir die Sitzordnung im nebenan geändert, den Jugendkeller, wo wir im Jugendkreisteam mitarbeiten, neu gestrichen und Konzepte überdacht. Danach ging es wieder los, diesmal aber mit strengen Hygieneauflagen.
In der Zeit des BFD war es auch Pflicht, an Seminaren teilzunehmen. Obwohl für Hannes und mich eines wegen Corona ausfiel, waren doch alle super. Sich mit anderen FSJlern und BFDlern auszutauschen über die kleinen und großen Probleme, die der Arbeitsalltag mit sich brachte, war meist sehr lustig und über Situationen, die einen eigentlich genervt hatten, konnte man dann doch lachen, wenn andere darüber Witze machten. Es hat uns auch gefallen, mit anderen zusammen mehr über einen selbst, über andere und über Gott zu lernen.

Ich bin mir sicher, dass ich das Jahr genau so wiederholen würde – wenn auch vielleicht ohne das ein oder andere größere Problem, vor dem wir standen. 

von Adela (BFD 17/18):

So Leute,

mein Bundesfreiwilligendienst neigt sich dem Ende, morgen ist mein letzter Tag im nebenan. 10 Monate klingen wirklich lang, aber rückblickend scheint es mir, als sei die Zeit einfach an mir vorbeigeflogen.

Und obwohl mir alles im Nachhinein so kurz vorkommt, hat es mich ganz schön geprägt.

Ich fühle mich anders, nicht unbedingt wie ein neuer Mensch, aber doch reicher an Erfahrungen. In meiner Zeit als Freiwillige durfte ich so viele einzigartige Menschen kennenlernen und jeder von ihnen hat meinen Horizont auf seine ganz spezielle Weise erweitert. Danke an alle, die mir so großzügig ihr Vertrauen geschenkt haben! Die mir gezeigt haben, wie viel Zerbrochenes, aber auch zutiefst Ehrliches in einem Menschen stecken kann. Wie wertvoll ein Gegenüber zum Reden ist. Und wie sehr es schon helfen kann, wenn wir einfach nur füreinander da sind.

Und auch danke an meine Seminargruppe – ihr seid die Besten!! Seminarwoche ist wie Klassenfahrt, nur cooler. Es hat so viel Spaß gemacht mit euch und war jedes Mal eine unglaublich intensive Zeit. Mögen die Freundschaften, die wir geschlossen haben, noch lange halten!

Abschließend kann ich also sagen: Klar war die Arbeit nicht immer einfach. Gab es Tage an denen ich ins Bett gefallen bin und hinschmeißen wollte? Jupp. Mit Menschen zu arbeiten ist eben manchmal eine Herausforderung – aber es hat sich so derbe gelohnt! Dieses Jahr war besonders und ich beende es nicht als dieselbe Person, als die ich es begonnen habe.

Ich verabschiede mich also mit einem Zitat von meinem Lieblingsschriftsteller Kurt Tucholsky, weil ich glaube, dass, wenn wir anfangen, einander wertfrei zu begegnen und den anderen wirklich zu sehen, wir erst echte Nächstenliebe entwickeln können und unsere Beziehungen eine ganz neue Tiefe erreichen:

„Du brauchst nur zu lieben und alles ist Freude.“

 

#einletzterhashtag #direktnebenan #allesfürdiemaike

Hier findest du uns

nebenan

Jüdenstraße 10

06886 Lutherstadt Wittenberg

 

Kontakt

Schreib uns eine E-Mail an:

nebenan@ecsa.de

 

oder besuch uns auf unserer Facebook-Seite unter:

https://www.facebook.com/nebenan.wittenberg.de/

Hier findest du unseren aktuellen Freundesbrief zum downloaden!
Freundesbrief nebenan Juni 2020
6.Freundesbrief NEBENAN.pdf
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